I just love this guy!
Okay, this entry’s written in English because… I just feel like speaking English today and by the way I fell in love with Shane Dawnson. This guy’s really awesome! Actually I wanted to write about something completely different.
A couple of days ago I had a strange encounter in the urban railway. I was on my way to the cinema with some friends gabbing about all the world and his wife when a kind of weird looking guy got in the train. We didn’t pay attention to him and went on talking about school, politics and so on. Without being asked for it he put his oar in and shouted something like: “I don’t give a hoot about politics!” We went on ignoring him when he started to wonder about the direction of the punctuation mark ( . He carried on with it for like 5 minutes until he finally appealed to us with his question of vital importance. “Google it!”, my friend suggested. “I can’t. This goddamn phone has no Internet access.” My fellow tried to help him by gesturing and he saw daylight. “Yeah! Like in a sad smiley?”
No Comment. That tells its own tale.
But what makes the story really unordinary is its continuance: While we were trying not to laugh our ass of, an aged couple got into the train. The woman took the only empty seat left and her husband placed himself next to her. The weirdo stood up and offered his seat to the old man. We were really surprised and we sadly couldn’t hide it. The standing guy looked at us and yelled: “You wouldn’t have thought that, would you? Such an unsocial bloke, would never be polite like this!”
You can imagine how dumbfounded we looked. Luckily we reached the cinema just at the moment and dropped out of the train while the weirdo still was yelling after us.
Actually I still don’t know what to think about this guy. He wasn’t really pushy… he just was sticking up for himself, I guess. In my opinion he listened our “cultured conversation” and felt kind of inferior. And although we weren’t judging him he thought we would and he wanted to show us (some 16 years old teenagers) that he isn’t less viable than the students from the grammar school on their way to the university-entrance diploma.
I just wonder why he behaved this way. We wouldn’t even have cared if he didn’t overact this way. Maybe that’s the problem… maybe I’m just way too sniffy…
Ich habe mich heute sehr intensiv mit Scientology beschäftigt, nur um festzustellen, dass ich nichts davon halte und es mich aufregt. Ich finde allein die Fakten sollten stutzig machen:
Was soll das für eine “Religion” sein, die auf den Fantasien eines Science-Fiction-Autors beruht? In einem Interview sagt die Chefin von Scientology in Berlin, dass ihre “Kirche” die Antwort auf die großen Fragen des Lebens wie “Wer bin ich?”, “Was ist der Sinn des Lebens?”, usw. bietet. Seltsam, dass das so ziemlich alle richtigen Religionen ebenfalls tun und das sogar kostenlos.
Scientology ist ein Wirtschaftskonzern, der sich als Kirche versteht. Als solcher ist es ihm wichtig neue Mitglieder anzuwerben. Dies tut er einerseits durch direktes Ansprechen auf der Straße, das Verteilen von Büchern, das Anbieten von kostenfreien Persönlichkeitstests, andererseits über prominente Anhänger wie zum Beispiel Tom Cruise und Will Smith.
Wer sich von diesen doch recht durchschaubaren Tricks beeindrucken lässt, wird in der Organisation systematisch seiner Menschenrechte beraubt und zur Maschine gemacht. Beim sog. Auditing wird man zu seiner Vergangenheit, unangenehmen Erlebnissen und Sünden befragt. Während dem Befragten eine “Absolution” vorgegaukelt wird, erfährt die Sekte so Dinge, die sie im Falle eines Ausstiegs aus Scientology gegen die Person benutzen kann. So werden Mitglieder gleich zu Anfang an die Organisation gebunden, ohne das sie es merken.
Auf dem Weg zum Endstatus OT (Operierender Thetan) überlassen Mitglieder dem Verein oft ihr gesamtes Vermögen, wodurch Scientology über ausreichend finanzielle Mittel verfügt um Gebäude und Unternehmen aufzukaufen und zu unterwandern. Wer sich die überteuerten Kurse (die es benötigt um auf der Leiter hinaufzusteigen) nicht leisten kann, muss bei der Organisation zu einem Hungerlohn arbeiten. Meist reicht die Bezahlung noch nicht einmal für eine Wohnung, sodass die Mitglieder in einer Scientology Gemeinschaft wohnen müssen und so noch enger an das System gebunden werden. Wer sich dem System widersetzt, kommt in ein RPF, eine Art Arbeitslager, in dem die “Sünder” auf menschenunwürdige Weise erniedrigt werden.
Obwohl Scientology auf den ersten Blick lächerlich erscheint, ist es durchaus gefährlich. Vorallem Menschen, die unter Leistungsdruck stehen und immer neue Wege suchen sich zu verbessern, geraten leicht in die Fänge der Sekte. Zum Beispiel werden Unternehmen von Scientology unterwandert indem sie “Kommunikationstraining” für die Mitarbeiter anbieten.
Die erklärten Feinde der Scientologen sind Anonymous, ein weltweites Netzwerk, das vorallem durch Protestaufrufe im Internet Präsenz zeigt. Anonymous versucht mit Protest und Hackerangriffen gegen Scientology vorzugehen. Sie begegnen der Ernsthaftigkeit der “Scientology Kirche” mit Ironie, wogegen diese machtlos erscheint.
Zum Glück fällt es der Organisation vorallem in Deutschland schwer Fuß zu fassen. Seit 1977 wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet und es wird aktiv Aufklärung betrieben. 2010 erschien “Bis nichts mehr bleibt”, ein sowohl spannender, als auch beklemmender Film über eine Familie, die in die Fänge von Scientology gerät. Zudem existieren zahlreiche, kritische Dokumentationen zu diesem Thema.
In meiner Nachbarschaft gibt es ein Dorf. In diesem Dorf lebt ein Mann. Das ist an sich noch nicht ungewöhnlich. Der inzwischen ältere Herr hat im zweiten Weltkrieg gedient, ist inzwischen aber so alt, dass er sich daran nicht mehr erinnern kann. Das Dorf fand aber heraus, das er in einem italienischen Kaff mit bestimmt 50 Einwohnern, grausame Gewalttaten begangen hatte. Bis dahin ist die Geschichte schrecklich, auf eine deprimierende Weise witzig wird sie erst durch die Reaktion meines Nachbardorfes. Sie steckten den inzwischen 90 Jährigen Übeltäter ins Gefängnis und schrieben dem italienischen Dorf einen herzzerreissenden Brief, in dem sie sich für die Taten ihres Anwohners entschuldigten. Als das Dorf, in dem sich keiner mehr an diese Taten erinnern konnte, auf den 1. Brief nicht antwortete schrieben sie einen Zweiten.
Nach dem 4. Brief kam dann ein Bewohner des Kaffs, neugierig wer sich denn da mit diesen lieben Briefen bei ihnen entschuldigen wollte und vorallem wofür. Man lud ihn in ein gutes Hotel ein und klärte ihn auf, dass der “Grausame Verbrecher” nun vor Gericht stand und “seine Gerechte Strafe” bekommen würde.
Als ich diese Geschichte zum ersten mal in unserer Lokalzeitung gelesen habe, wusste ich nicht ob ich lachen oder ausrasten sollte. Einen Mann der nochnichteinmal seinen Blaseninhalt bei sich behalten kann für die letzten paar Tage seines Lebens in ein Gefängnis zu sperren mag zwar gerecht sein, aber als sinnvoll würde ich das nicht bezeichnen. Und dann auf Knien vor irgendeinem Kaff herumzurobben, in dem sich niemand an irgendwas erinnert… WAS HAT DAS DENN BITTE FÜR EINEN ZWECK?! Kann mir das mal Jemand erklären?!
Wie der Titel schon sagt möchte ich zuerst mal was über mich erzählen. Mein Blog heißt SoftSoapEthos, weil mich die Schöntuerei in der heutigen Gesellschaft nervt. In diesem Blog möchte ich einfach über alles schreiben, das mich nervt. Oder ich mach was anderes, ich weiß noch nicht.